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24/23

E-Bike-Seminar

im Verkehrskompetenzzentrum Völpke

Beitrag von Wolfgang Schmidt

 

Am 20.10.2020 veranstaltete der Arbeitskreis "Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“  gemeinsam mit dem Verkehrskompetenzzentrum Völpke ein Seminar zum Fahren mit Elektrofahrrädern.

 

Fahrradfahren gewinnt zunehmend an Bedeutung. Seniorinnen und Senioren können Dank der E-Bikes viele Wege bequem mit dem Rad zurücklegen und gleichzeitig die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus verringern.

 

Die wachsende Beliebtheit der Fahrräder hat die Mängel im Verkehrsraum schonungslos aufgedeckt. Die Verkehrsunfälle mit Fahrradbeteiligung haben in diesem Jahr bundesweit erheblich zugenommen. An immer mehr Verkehrsunfällen sind Fahrerinnen und Fahrer von E-Bikes beteiligt. Die Nutzung der neuen Verkehrsmittel muss geübt werden.

 

Der Leiter des Verkehrskompetenzzentrums Klaus Glandien referierte über die neuen Verkehrsregeln und gab Hinweise zur Verkehrssicherheit.

 

Für die kommende dunkle Jahreszeit sind Beleuchtung und sichtbare reflektierende Kleidung wichtig. Das Tragen eines Fahrradhelms ist zwar nicht Pflicht. Aber mit dem "Melonentest“ demonstrierte Glandien, dass zur eigenen Sicherheit ein Helm getragen werden sollte. Eine Wassermelone, geschützt durch einen Helm, überstand einen Fall aus einem Meter Höhe unbeschädigt. Nach diesem Test  konnten E-Bikes im Schonraum des Verkehrsgartens praktisch getestet werden. Die Teilnehmenden konnten Fahrräder mit den unterschiedlichsten technischen Einrichtungen Probe fahren. Anfahren, Anhalten und Bremsen wurden praktisch geübt.

 

Das Gewicht der E-Bikes ist durch Motoren und Akkus wesentlich höher, als bei herkömmlichen Fahrrädern. Deshalb ist für ältere Menschen sogar das Schieben eine Herausforderung. Schwierig wird es, wenn die Räder über Rampen aus Fahrradkellern hervorgeholt werden müssen. Dafür gibt es elektrisch unterstützte Schiebehilfen.

 

Der Fachmann empfiehlt, dass sich jeder, der ein E-Bike kaufen möchte, vom Fachhändler beraten lassen sollte und vorher Probe fahren sollte. Er rät, mit dem neuen Gefährt zu üben, ehe man sich in den Straßenverkehr wagt.

 

Unser Arbeitskreis beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Fahrradverkehr und hat am ursprünglichen Radwegekonzept der Stadt Helmstedt mitgearbeitet. Das Konzept wurde vom inzwischen aufgelösten "Agenda-21“-Arbeitskreis fortgeschrieben. Für das jetzt vergrößerte Stadtgebiet Helmstedt ist eine Weiterentwicklung unbedingt erforderlich. Der Arbeitskreis "Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“ möchte an dem Konzept weiter arbeiten. Dazu ist es wichtig, die aktuelle Verkehrsunfall-Lage in die Gewichtung einzubeziehen. Der Vorsitzende des AKS, hat deshalb die Polizeiinspektion Wolfsburg schriftlich gebeten, die Arbeit zu unterstützen und Daten aus der elektronischen Unfalltypensteckkarte zur Verfügung zu stellen.



 

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