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24/23

2020/Dezember 3

Im Schatten der Pandemie....

Im Schatten der Pandemie, wird für Autos die Euro-7-Norm erlassen werden. Nach dem derzeitigen Stand der Technik kann diese Norm weder durch Benzin- noch Dieselmotoren errreicht werden. Nicht einmal die Hybridmotoren können die Norm erfüllen. Auf diese Art sollen Elektroautos erzwungen werden.

 

Mit der Norm wird die Problematik der Abgase bekämpft. Die Emmissionen durch Feinstäube wie Reifen- und Bremsabrieb wird gleich im Anschluss thematisiert. Hier sind die technisch bedingt viel schwereren Elektoautos, LKW und Busse überproprotional ursächlich. Gesundheitsschädliches Mikroplastik ist als neue Gesundheitsbedrohung ausgemacht worden. Soll der ganze automobile Straßenverkehr verboten werden?

 

Die Umwelt soll davon profitieren – wer bezahlt den Preis?

 

Unsere Region ist  stark vom Volkswagenwerk und seinen Zulieferern abhängig.

 

Die Helmstedter Innenstadt ist ein großer Verlierer. Gastronomie und das im Landkreis Helmstedt angestrebte neue Standbein Tourismus liegen darnieder. Die kleinen Geschäfte in der Innenstadt werden von Kund*innen nur noch selten aufgesucht. Das spärliche Angebot wird durch Coronabeschränkungen und geschlossene Gastronomie noch unattraktiver. Von den "Speisen zum Mitnehmen“ bleiben von Abfall überquellende Papierkörbe und wilde Müllkippen an Wertstoffsammelstellen. Der Aufenthalt in der Innenstadt ist ungemütlich geworden.

 

Unsere Umfrage hat schon im Frühjahr ergeben, dass der Innenstadtbereich ein "Angstraum“ für ältere Menschen geworden ist. Der Rat der Stadt Helmstedt hat jetzt Mittel bereit gestellt, um durch verstärkte behördliche Präsenz das Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Märkte auf der "Grünen Wiese“ decken glanzlos den dringensten Einkaufsbedarf. Der Versandhandel erlebt einen Boom, der auch zukünftig anhalten wird. Was wird nach der Krise von unserer Helmstedter Innenstadt, unserer "Guten Stube“, noch übrig sein und wer soll sie wiederbeleben? Ein wichtiges Thema für 2021.

 

Viele Arbeitsplätze und Einrichtungen sind gefährdet. Unbemerkt von der Öffentlichkeit und sogar von den eigenen Mitarbeitern, hat das Bistum Hildesheim die gut ausgelastete Begegnungsstätte St. Ludgerus aufgegeben. 15 Beschäftigte erfuhren davon aus der Zeitung. Der soziale Umgangston ist rauher geworden. Die lebenswerte Infrastruktur ist gefährdet. Wer ist der nächste? – vielleicht das Helmstedter Jugend-,Freizeit und Bildungszentrum, die Politische Bildungsstätte Helmstedt, die Musikschule, die Kreisvolkshochschule, das Theater, ein Schwimmbad???

 

Freizeit und Tourismus sollen ein zukünftiges Standbein der Stadt Helmstedt werden. Die Planungen für den "Lappwaldsee“ gehen länderübergreifend zäh voran. Die immer weiter entfernten Nachfolger unserer alten BKB wollen so wenig wie möglich bezahlen und für ihre gierigen Aktionäre noch so viele Gewinne erzielen wie möglich. Hier müssen sich die anderen Beteilgten einig sein und ihre Interessen bündeln, anstatt sich gegenseitig Konkurrenz zu machen. Zusammenarbeit und Miteinander sind angesagt. Das vorgeschriebene Beteiligungsverfahren dürfte noch einige Überraschungen bereit halten. Der AKS setzt sich seit Jahren mit den Zukunftsmöglichkeiten auseinander. Wir wünschen den Akteuren im Planungsverband viel Erfolg.

 

gez. Wolfgang Schmidt

 

 

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